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Unter dem Dach der OGTCM finden sich 3 Verlage:

OGTCM Verlag: Ratgeber und Sachbücher

GREYS Verlag: Romane und Fiction

ROMULUS Verlag: medizinische Fachbücher (derzeit mehrere Bücher in Arbeit)

VERLAGSVERTRETUNG & AUSLIEFERUNG für Deutschland, Österreich, Schweiz & International:

Nova MD GmbH, Raiffeisenstr. 4, D-83377 Vachendorf, Traunstein / Germany, Phone:    +49(0)861/16617-31, www.novamd.de

 Kontakt: Philipp Mühlbacher: pm@novamd.de

 

Bücher und CDs sind auch DIREKT bei uns in 7212 Forchtenstein zu beziehen!

In Bad Sauerbrunn bekommt man sie in der GENUSSQUELLE! 

 

AB SOFORT HABEN WIR EINEN EIGENEN ROMAN-VERLAG,

DEN GREYS VERLAG!

HIER GEHT'S ZUM ERSTEN ROMAN

VON GEORG WEIDINGER

(erhältlich ab September 2019)! 

 

 


Samstag, 21. September 2019, 19 Uhr "LAUFHAUS"

BUCHPRÄSENTATION mit Klavierspiel des Debütromans von Georg Weidinger

Moderation: Svenja Schreiber

Ort: YAMAHA CONCERT HALL, 1100 Wien, Schleiergasse 20

EINTRITT FREI!

 

 

OGTCM Verlag

Presseinformationen hier!

IM April 2019 erschien unser neues Werk als Hardcover (332 Seiten, fast 200 Fotos auf hochwertigem Fotopapier) und E-Book:

"DER KLANG DER MITTE -

Geschichten eines musikalischen Chinesenarztes"

TEXT UMSCHLAG-RÜCKSEITE: 

 

... Hörst Du den Klang in Dir, der sich aus all Deinen Tönen bildet, den Wohlklang für die Unendlichkeit des Moments, all der Momente Deines Lebens, all der Momente mit Deinen Tränen und Deinem Lachen, mit den Schmerzen und der Verzweiflung und der reinen Hoffnung für Dich, die Deinen, für uns? Hörst Du den Klang der Mitte ...?

 

 Ein Sach-Geschichten-Gedichte-Foto-Musikbuch ist es geworden, dieser schwarz-weiße Band des Kultautors Georg Weidinger, bekannt durch Bücher wie „Die Heilung der Mitte“, „Der Goldene Weg der Mitte“ und sein letztes Werk „Kochbuch zur Heilung der Mitte“ (ein Gemeinschaftswerk mit seiner Frau Sandra), durch Artikel in Zeitschriften, durch Auftritte im Radio und Fernsehen, durch seine Lehrtätigkeit der Chinesischen Medizin im gesamten deutschsprachigen Raum, durch seinen Yogaunterricht und seinen Zugang zu Pranayama, der Atemführung, durch seine Musik und seine teils humoristischen, teils tief berührenden Auftritte als Pianist, Sänger und Entertainer und nicht zuletzt durch seine Facebook-Montagskolumne, die er durchgehend seit drei Jahren schreibt. Er wollte einmal all das in einem Werk vereinen, was ihn ausmacht. Und so ist es sehr bunt geworden, dieses Schwarz-weiß-Buch, bunt und lehrreich, bunt und berührend, bunt und sehr persönlich. Schwarz-weiß, um all das Unnötige wegzulassen. Bilder, Worte und Klänge wirken von sich aus und färben die Welt.

 

Auf der beigefügten Audio-CD „Der Klang der Mitte“ finden sich neue Kompositionen von Georg Weidinger. Sie zeigt das Klavierspiel eines reifen Tastenvirtuosen und Klangwelten eines tief emotionalen Komponisten. Das „Da capo“ (das Lied „Thirty minutes“) mit seinem persönlichen Gesang und den persönlichen Worten legt da noch ein Schippchen drauf.

 

 Viele schöne Stunden mit diesem einzigartigen Werk!

 

 

VORWORT

2010 schrieb ich mein Buch „Die Heilung der Mitte“. In diesem Buch hatte ich meinen Schreibstil gefunden: Mit persönlichen Worten und mit Beispielen aus meiner Praxis und meinem eigenen Leben wollte ich Interessierten die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) näher bringen. 2011 begann ich in diesem Stil für die Zeitschrift „Ursache & Wirkung“ eine Kolumne zu schreiben. Nach den geplanten vier Artikeln war ich dann auf einmal fix dabei, und so schrieb ich über die Jahre viele Artikel, welche einen großen Bogen spannten, immer mit dem Hintergedanken, diese einmal als Bestandteil eines Buches zu veröffentlichen. Aus der Überlegung heraus, TCM-Interessierte und unsere Patientinnen und Patienten am Laufenden zu halten, begann ich 2016 einen Newsletter einmal wöchentlich, jeweils am Montag, per E-Mail auszusenden. Vor allem ging es darum, bekannt zu geben, ab wann wir wieder neue Patienten in unserer Praxis aufnehmen konnten. Aus diesem Zweizeiler (anfangs so etwa: „Leider können wir noch immer keine neuen Patienten aufnehmen. Aber vielleicht sieht es bald anders aus ...! Ich halte Sie am Laufenden!“) wurde daraus mit der Zeit, vor allem auch, um die aufgeheizten Gemüter zu beruhigen, weil es noch immer keine Termine gab, eine Art humoristisches Tagebuch der Familie Weidinger in Forchtenstein im Burgenland mit einem weisen Spruch für die Woche am Ende. Da ging es dann nicht nur um Chinesische Medizin oder Yoga, sondern auch und vor allem um die üblichen Fragestellungen und Streitereien in einer Familie und auch um die Musik und vor allem darum, sich etwas davon für sich selbst mitnehmen zu können und Stoff zum Nachdenken für die ganze Woche zu haben. Da es bald ein bis zwei Stunden pro Woche in Anspruch nahm, die Newsletter-Adressliste aktuell zu halten, wurde 2017 aus dem Newsletter die „Montags-Kolumne“ auf Facebook, wie Sie sie heute noch einmal die Woche auf https://www.facebook.com/GeorgWeidinger lesen können. 

Nun ist das vorliegende Buch eine Reise durch unsere letzten sieben Jahre, mit meinen schönsten Artikeln aus „Ursache & Wirkung“, mit den schönsten Geschichten meines Newsletters und meiner späteren Montags-Kolumne, mit neuen Geschichten und Gedichten, mit Fragen und Antworten zu so vielfältigen Themen wie „Was ist die TCM?“, „Wie viel sollte man täglich trinken?“, „Wie atmet man richtig?“, „Welche Geister gibt es in der TCM und was tun sie?“, „Wie wichtig sind Gefühle in der TCM und welche gibt es?“, „Wie nehme ich gesund ab?“, „Was ist die Tiramisutorte?“, „Was tue ich mit meinem Sicherheitsbedürfnis?“, „Wie wende ich die TCM bei Kindern an?“, „Wie bekomme ich Vertrauen in mein Leben?“ und zu noch vielen weiteren Themen aus dem Bereich der TCM, des Yoga, der (versuchten) Kindererziehung, der Hundehaltung, weiters Worte über Hermann Hesse ebenso wie über Konfuzius und Peter Rosegger, und dann noch über all die Zwischentöne, die uns tagtäglich im zwischenmenschlichen und gesellschaftlichen Bereich begegnen und die das wahre Leben ausmachen, mit vielen Worten, wie man vielleicht weise oder zumindest mit Humor damit umgeht. Dazu kommen dann doch viele weise chinesische und auch europäische Sprüche, die Ihnen, zusammen mit vielen stimmungsvollen Schwarzweißfotografien, ein wunderbares Lesevergnügen bereiten sollen.

Dieses Buch ist ein sehr persönliches Buch, und die Kehrseite, die sich daraus ergibt, dass ich so ehrlich und direkt über mich, meine Familie und mein Leben schreibe, haben wir als Familie leider immer wieder kennenlernen müssen. Trotzdem ist es mein Weg, den mir mein Lehrer François Ramakers gewiesen hat. Er ist vor uns gestanden und hat offen über seine Krebserkrankungen erzählt. Gerade deshalb war er so authentisch, weil er eben nicht Teile seiner selbst im Unterricht ausgeklammert hat. Es geht ja um unsere Mitte, um den Mittelpunkt unseres Lebens und um Mittel, die uns wieder in unsere Mitte bringen. Ehrlichkeit mit sich und den anderen ist dabei die Grundvoraussetzung. Es ist Teil unserer Gesellschaft geworden, dass man sich anders und besser präsentiert, als man wirklich ist, um sich besser zu verkaufen, um erfolgreicher zu sein, um den anderen keine Schwäche zu zeigen, die andere für ihren eigenen Vorteil ausnutzen könnten, um nicht angreifbar zu sein. Vielleicht ist das in unserer Gesellschaft mittlerweile überlebenswichtig. Damit ist es aber noch lange nicht richtig. Es soll in diesem Buch keinen Platz haben.

Dieses Buch ist das erste seiner Art: Ich schreibe über das, was ich weiß und was ich bin, über die Chinesische Medizin und über Yoga, mit meinem Hausverstand und meiner Erfahrung als Mediziner und Arzt der letzten mehr als 30 Jahre, mit den Erfahrungen, die ich durch meine Patientinnen und Patienten machen durfte, mit meinen Erfahrungen als Ehepartner und Vater, mit meinen Erfahrungen und Erlebnissen als Musiker. Ich zeige Ihnen meine Fotos, die vor allem in und um unsere neue Heimat Forchtenstein im Burgenland 2018 entstanden sind. Die Wälder, Wiesen und Felder, auf denen wir täglich ein bis zwei Stunden mit unseren mittlerweile vier Hunden unterwegs sind, geben uns die Mitte und Ruhe, die wir für unser buntes Leben brauchen. Dann sehen Sie noch, wo wir 2018 überall waren: auf der Buchmesse Frankfurt, auf der griechischen Insel Zakynthos und Camping in Podersdorf am Neusiedler See. 

Und ich zeige Ihnen meinen Klang, meine Musik. Daher finden Sie am Ende des Buches die Audio-CD „Der Klang der Mitte“, mit neuen Stücken von mir, welche ich selbst komponiert und eingespielt habe. Als Zugabe gibt es darauf noch mein Lied „Thirty minutes“, welches wiederum unser wunderbares Leben hier am Land beschreibt. „Thirty minutes“, dreißig Minuten, ist die Zeitspanne, in der ich täglich meine Frau Sandra nicht sehe, jene Zeit, in der sie Hannah in die Schule bringt und dann in unsere Praxis nachkommt, die sich mittlerweile in Bad Sauerbrunn (und damit nur mehr zehn Kilometer von unserem Wohnort entfernt) befindet, wohin ich mit dem Rad vorgefahren bin. 

All das bin ich, all das macht mich aus, all das zeige ich Ihnen. 

Es ist sehr schwer, in der heutigen Verlagslandschaft als unabhängiger nicht gesponserter Kleinstverlag, der wir sind, mit hochwertigen Büchern auf dem Markt zu bestehen. Daher unsere Bitte: Falls Ihnen dieses Buch gefällt, nehmen Sie sich kurz die Zeit und schreiben ein paar Worte darüber auf Amazon, Thalia, Weltbild und Co. 

Vielen herzlichen Dank! 

Mir bleibt nur noch, Ihnen viel Spaß beim Lesen, Ansehen und Musikhören zu wünschen. Ich freue mich, dass ich Ihnen ein bisschen meines Glückes schenken darf ...!

 

Ihr Georg Weidinger

Forchtenstein, 29. Jänner 2019

 

 

 

Am 24. Oktober 2018 erschien unser neues Buch:

"Kochbuch zur Heilung der Mitte"

von Georg & Sandra Weidinger

 

PRESSE-INFOS

&

HOCHAUFLÖSENDE FOTOS

FINDEN SIE HIER! 

 

 

 

 

  

 

Vorwort 

So viel habe ich schon geschrieben über die Chinesische Medizin und wie sie uns in unserem Leben hilft, gesund zu werden und zu bleiben. »Ja, aber wie machen Sie das?«, ist eine sehr häufig gestellte Frage an meine Frau oder mich, wenn es darum geht, wie man all dieses Wissen in der Praxis anwendet, wie man es schafft, all das im Alltag unterzubringen. Meine Frau lächelt dann meistens und beginnt schon zu reden über all die Rezepte, die sie kreiert hat, wo sie was einkaufen geht, wie viel Spaß das alles macht, weil man sich doch so gut fühlt, und auch, dass die Kinder das Essen auch lieben, während ich mich noch frage, was mit dieser Frage eigentlich gemeint ist ... Wie sollen wir das schon machen, denke ich. Täglich, nämlich morgens, mittags und abends, und wenn etwas nicht so gut passt, dann ändern wir es wieder. Dazu muss man erklären, dass meine Frau eine wunderbare, leidenschaftliche Köchin ist, ausgebildet als »Fünf-Elemente-Ernährungsberaterin«, die aber weniger gerne berät als einfach macht, nämlich kochen und dann essen, und wir alle gleich mit. Und wenn es dann eben nicht so gut schmeckt oder nicht so gut tut, sehr ärgern, kurz aufbrausen und dann bekommen die Überreste die Hühner oder die Hunde, oder wenn es ganz ungenießbar ist, die Bakterien unseres Misthaufens (und damit im Endeffekt wieder die Hühner oder die Hunde, da diese sich von uns nicht vorschreiben lassen, was genießbar ist und was nicht, der Holzzaun um den Misthaufen ist nur eine Anregung für eine kurze Turnübung ...). Ich habe eigentlich selbst auch immer gerne gekocht, aber seit meine Frau das Ruder vollends übernommen hat, lehne ich mich gerne zurück und genieße. »Ja, aber wie machen Sie das im Alltag, all das Kochen, dreimal am Tag? Wie geht sich das aus?« Genau diese Frage war der Grund vor drei Jahren, mit dem Gedanken im Kopf schon seit sieben Jahren, seit das Buch »Die Heilung der Mitte« herausgekommen ist, dass wir mit »unserem« Kochbuch begonnen haben. Und wir wollten von Anfang an, dass es wirklich unser Kochbuch wird. Der liebe Herr Christoph Ennsthaler, vom Ennsthaler-Verlag, wollte uns dann gleich einen »Food-Designer« ins Haus schicken, der todschicke Fotos von Designer-Essen macht (da sprüht man zum Beispiel auch Haarspray aufs Essen, damit es so schön glänzt ...), das Ganze in perfekt durchgestyltem Layout im Buch, nach dem neuesten (statistisch erfassten) Trend der Kochbuchpräsentation, und wir beide mitten drinnen. Die Versuche, ihm klarzumachen, dass das uns nicht entspricht und wir da eigentlich andere Vorstellungen haben, wurden dezent überhört und mit Verkaufszahlenerwartungen kaschiert. Aber das interessiert meine Frau und mich nicht. Unser Kochbuch soll wie eine Dokumentation unseres Alltages, von der kulinarischen Seite her betrachtet, sein. Und es soll ehrlich sein und direkt, so wie wir beide eben sind. Also kein Haarspray, sondern Fotos von genau dem Essen, das wir dann auch gegessen haben: Sandra hat gekocht, das Essen angerichtet, ich habe die Fotos gemacht, schnell, damit das Essen nicht kalt wird, und dann haben wir gegessen. Wenn das kulinarische Erleben nicht unseren Erwartungen entsprochen hat, habe ich die Fotos gleich wieder gelöscht. Alle Rezepte, die Sie in diesem Buch finden, wurden vor allem von meiner Frau entwickelt oder so abgewandelt, dass es für uns einfach lecker schmeckt. Jedes Rezept ist mehrfach erprobt. Ganz viel haben Sandra und ich vor allem bei den glutenfreien Sachen ausprobiert und Sandra hat auch viel verworfen (worüber sich dann vor allem die Hühner gefreut haben!). Da gab es Phasen, wo der Haussegen richtig schief hing, weil es einfach nicht gelingen wollte. Aber vor allem mit der Unterstützung der Kinder (»Reg Dich nicht so auf, Mama!«) sind wir auch durch dieses wilde Fahrwasser des Kochexperimentierens gekommen. Das große Ziel beim Kochen ist immer, dass es Spaß macht, dass es nicht zu lange dauert, dass es recht einfach zu bewerkstelligen ist, dass man keine exotischen Zutaten braucht und dass man sich nach dem Essen einfach gut fühlt. Wenn es dann auch noch die Kinder essen, ist alles perfekt! Wenn das alles erfüllt ist, wie soll sich das dann nicht im Alltag ausgehen? Ja, es braucht Zeit, täglich mehrmals am Tag zu kochen, aber die Freude, die Sie aus dem Umstand generieren, dass Sie nach dem Essen viel Kraft und Energie haben und eben nicht müde sind, macht doch das leicht wett, oder? Wir sind doch keine Masochisten, die sich täglich absichtlich durchs Leben quälen, indem wir uns das verwehren, was uns glücklich macht und schmeckt! Oder? Aller Anfang ist schwer! Denken Sie an Sport und Bewegung: Wie mühsam ist es oft, sich nach dem Winter wieder aufzuraffen und wieder mit dem regelmäßigen Laufen zu beginnen! Aber wenn Sie Ihren inneren Schweinehund einmal überwunden haben, werden Sie sich wunderbar fühlen und die Bewegung nicht mehr missen wollen. Genau so ist es mit dem Kochen. Natürlich ist es verlockend, dass Sie an allen Ecken und Enden fertiges Essen bekommen und es dann auch gleich verschlingen können, und oft auch gar nicht teuer und sooo lecker ... Aber danach ...?! Oder all die wunderbaren tiefgefrorenen oder gefriergetrockneten oder auf sonstige Weise konservierten Fertigprodukte, die man zu Hause nur schnell ins Backrohr oder in die Mikrowelle schieben oder mit heißem Wasser übergießen oder mit denen man sogar gar nichts machen muss außer sie gleich zu essen, und die viele Zeit, die Sie dadurch gewinnen, die Sie dann vielleicht müdigkeitsbedingt vor allem vor dem Fernseher oder sonst wie auf der Couch verbringen, und dann läutet der Wecker, und Sie schaffen es kaum, aus dem Bett zu kommen, geschweige denn zu frühstücken, und Sie nutzen dann lieber jede Sekunde, um noch Ihrer komaartigen Nachschlafphase zu frönen. Und wenn Sie dann endlich aufgestanden sind und die Panik über die schon fortgeschrittene Zeit über Sie hereinbricht, Sie hektisch »kopf- und shénlos« aus der Wohnung stürzen, bleibt nur noch der »Schnellbäcker« in der U-Bahn-Station oder das eiskalte Energiegetränk, um dem Körper noch irgendwie zu vermitteln, dass nun Tag ist und bitte nun das Denken einsetzen sollte ... Aber vielleicht haben Sie das alles schon weit hinter sich gelassen. Vielleicht sind Sie schon dabei, sich regelmäßig warmes Essen zuzubereiten, weil Sie vielleicht das Buch »Die Heilung der Mitte«, welches 2011 im Ennsthaler Verlag erschienen ist, schon gelesen haben, Ihnen aber langsam die Ideen für schmackhafte, einfache Rezepte ausgehen – auch dann sind Sie bei diesem Buch richtig. Und damit Sie geistig nicht allzu viel zu verdauen haben und Ihre Verdauungsleistung lieber für das gute Essen aufsparen können, gebe ich Ihnen die nötigen Informationen über gesundes Essen »auf Chinesisch« so einfach und so kompakt wie möglich! Wenn Sie durch das regelmäßige warme Essen dann schon viel überschüssige Energie haben, die Sie unbedingt zur Vertiefung all dieses Wissens verwenden möchten, werde ich Sie an gegebener Stelle auf meine anderen Bücher, vor allem auf das Buch »Der Goldene Weg der Mitte« verweisen. Wenn Sie das gelesen und verdaut haben, wissen Sie alles (einmal ...)! Und weil das Buch nun genau so ist wie wir meinen, dass es sein soll, haben wir es in unserem Eigenverlag (dem OGTCM Verlag) herausgebracht. Es ist sehr schwierig, in der heutigen Verlagslandschaft als unabhängige Autoren zu bestehen. Wenn Ihnen unser Buch gefallen hat, bitten wir Sie daher, das mit ein paar kurzen Worten auf den Plattformen der modernen Buchlandschaft (wie zum Beispiel Amazon, Thalia, Weltbild) zu kommentieren. Sie helfen uns dadurch sehr! 

Also rein ins (kulinarische) Vergnügen in der Welt der Chinesischen Medizin, rein in unsere kleine Bauernküche und unsere kleine Welt im österreichischen Burgenland! 

Ihr Georg Weidinger, Forchtenstein im Juni 2018

 

 

 

Am 23. Oktober 2017 erschien unser erstes Buch als Hardcover und Ebook

in unserem Verlag:

"Der Goldene Weg der Mitte" von Georg Weidinger

 

Wir sind sehr stolz auf dieses Werk, zumal wir alles selbst gemacht haben: Schreiben (natürlich...), Lektorat und Satz. Den Vertrieb übernimmt uns Nova-MD in Deutschland (www.novamd.de).

Wir bitten um Nachsicht, falls noch nicht alles perfekt ist, falls diese erste Auflage noch ein paar kleine Fehler hat! Aber das macht ja eine erste Auflage aus, oder?! Also gut aufheben! Immerhin sind vom ersten geschriebenen Wort bis zur Veröffentlichung nicht einmal sechs Monate vergangen...!

Wir bemühen uns auch vermehrt um Lesungen in den nächsten Monaten. Falls Sie wollen, dass Georg Weidinger zu Ihnen in Ihre Buchhandlung oder Ihren Veranstaltungsraum kommt und über sein neues Buch redet und vielleicht sogar sein mobiles Klavier mitnimmt und spielt, melden Sie sich bitte auf office@ogtcm.at! 

Unter www.georgweidinger.com/page8.php finden Sie ganz oben das Cover und ein Plakat und alle neuen chinesischen und westlichen Rezepturen des Buches abgebildet und zum "runterziehen".

 

Hier können Sie schon einmal in das Buch hineinlesen: Hier die ...

 

Einleitung

Ich bin praktischer Arzt mit einer kleinen Allgemeinpraxis für Traditionelle Chinesische Medizin in Wiener Neustadt, einer Kleinstadt, welche mit dem Zug oder dem Auto etwa vierzig Minuten von Wien entfernt ist. Hier werken meine Frau und ich, Tag ein Tag aus, um dem Leid auf dieser Welt ein kleines Schnippchen zu schlagen. Um dieses Schnippchen ein klein wenig zu vergrößern, habe ich vor sieben Jahren mein Buch „Die Heilung der Mitte“ geschrieben. Darin finden Sie detailliert beschrieben, wie man „lieb sein kann zu seiner Mitte“. Die Werkzeuge, die ich Ihnen damals in die Hand gelegt habe, waren Ihre eigene Lebensführung, Ihre Art sich zu ernähren, Ihre Einstellung zu Stress und dem Sinn des Lebens, Ihr Schlaf und Ihr Atem. Sieben Jahre lang durfte ich beobachten, was dieses Buch alles be- wirken konnte. Sieben Jahre lang bekamen wir eine Fülle an Emails und Briefen, die Erfahrungen mit dem warmen Frühstück, dem regelmäßig warm essen und all den anderen Empfehlungen wiedergaben. So viele Menschen haben verstanden, was ich sagen möchte, wie Veränderungen im Alltag tatsächlich den Gesundheitszustand verbessern. Viele hatten es vorher nicht geglaubt, dass „nur ein bisschen anders essen“ so viel verändern kann. „Einfache Dinge sind einfach, aber täglich!“ Das ist einer meiner Sprüche, die sich meine Patienten immer wieder anhören müssen. Machen Sie die notwendigen Veränderungen. Es sind keine großen Veränderungen, aber sie müssen konsequent und im Sinne der asiatischen Disziplin täglich vollzogen werden. Nichts passiert ohne Grund auf dieser Welt. Alles hat einen Anfang und ein Ende. Erkrankungen und Symptome haben meist einen Sinn. Sie sind uns Wegweiser durch unser Leben. Sie helfen uns, die richtigen Veränderungen im rechten Moment unseres Lebens zu vollziehen. Weil wir so und so leben, bekommen wir die und die Erkrankung, meistens. Ich bin Ihr Übersetzer. Ich erkläre Ihnen, was Ihnen ihr Körper sagen möchte. Ich zeige Ihnen den Weg, den es braucht, um dem Ziel zu einem langen glücklichen Leben, welches wir alle anstreben, ein bisschen näher zu kommen. So mache ich es Tag ein Tag aus in meiner Praxis, meine Frau immer an meiner Seite. So habe ich es in der „Heilung der Mitte“ gemacht, so mache ich es in dem nun vorliegenden Buch. Es ist Zeit für die Fortsetzung, für „Die Heilung der Mitte Teil zwei“, für den „Goldenen Weg der Mitte“. Durch all Ihre Erfahrungsberichte weiß ich, was noch zu tun ist, weiß ich, was ich noch zu schreiben habe und welches Wissen ich Ihnen noch anvertrauen darf. Stellen Sie sich dieses Buch als eine Wanderung vor. Sie schreiten auf einem Weg, der sich zunächst noch in einer großen Stadt befindet, asphaltiert und beidseitig von hohen Häusern gesäumt. Sie gehen zu Fuß und kommen immer weiter aus der Stadt heraus. Nun finden Sie bereits Gras und wilde Blumen an den Rändern Ihres Weges. Die Häuser werden kleiner, die Menschen, denen Sie begegnen, ruhiger und entspannter, langsam erfasst die Ruhe auch Ihr Herz und Ihren Schritt. Schließlich endet der Asphalt und ein unbefestigter Weg schlängelt sich weiter durch die Landschaft. Sie schlagen den Weg weiter ein, der Duft von Wald und Harz erfüllt Ihre Nase, die Kühle eines Waldes berührt Ihre überhitzte Haut, Ihren noch erhitzten Geist. Und dann schreiten Sie aus dem Wald heraus und finden sich in einer ganz anderen Welt wieder. Lächelnde Menschen auf Reisfeldern winken Ihnen zu und weisen Ihnen mit Ihrem Nicken und freundlichen Gesten den Weg geradeaus. Sie sind im alten China gelandet. Doch Sie bleiben nicht stehen, Sie gehen weiter, zu groß ist Ihre Neugierde, was da auf Sie zukommt. Langsam erkennen Sie Ihren Weg als eine Pilgerschaft zu dem großen chinesischen Arzt Li Dong Yuan, den Sie dann auch tatsächlich in einem kleinen Dorf antreffen, einen kleinen, unscheinbaren, alten Mann, der still vor sich hin lächelt. Wie in einem Traum gibt es keine Widersprüche. Alles können Sie erfassen und annehmen, auch wenn manche Realitäten sich scheinbar einander widersprechen. So steht die Stadt für unsere moderne westliche Medizin, der Weg mit den Gräsern und Blumen am Rande für unsere westliche Medizin mit unseren westlichen Kräutern und schließlich das alte China für ein altes Wissen, dass uns auch unsere westliche Welt und unsere westlichen Kräuter in einem ganz neuen Licht erstrahlen lässt. Auf einmal können wir Zusammenhänge verstehen, auf einmal begreifen wir, wo die Fäden alle zusammenlaufen. Wenn wir all das Wissen in uns aufnehmen, kann der danach folgende Weg nur ein ganz anderer sein, ein neuer, auch, wenn sich vielleicht nur die Perspektive geändert hat. Sie wissen, dass der Weg mit dem ersten Schritt beginnt. Wenn Sie das lesen, dann haben Sie diesen bereits gemacht...

 

Li Gao, mit Rufnamen Dong Yuan, lebte von 1180 bis 1251 nach Christus. Es war eine dunkle Zeit Chinas, geprägt von Kriegen und Hungersnöten. Ganze Städte wurden vernichtet, unzählige Menschen unschuldig niedergemetzelt. Die Menschen litten unter rassistischen Ausschreitungen, sozialen Missständen und Naturkatastrophen, unter Hunger, Seuchen und zahlreichen Erkrankungen. Die Ärzte der Zeit waren gezwungen, neue Wege zu be- schreiten, um den Menschen helfen zu können. Li Gao entstammte einer sehr wohlhabenden Familie. Von Kindheit an erhielt er eine aus- gezeichnete Ausbildung, genoss den Umgang mit hochrangigen Beamten und berühmten Lehrern der Zeit. Vorgeformt war seine Karriere als angesehener, hochrangiger Beamter. Doch eines Tages erkrankte seine Mutter. Ein Arzt nach dem anderen wurde gerufen, doch keiner konnte ihr helfen. Kein Arzt konnte erklären, worunter sie litt. Schließlich verstarb sie. Einschneidend muss dieses Erlebnis in der Kinderseele des Li Gao gewesen sein. Schließlich entschied er, Medizin zu studieren. Da Geld keine Rolle spielte, konnte er direkt bei Zhang Yuan-Su lernen, dem Lehrer von zweien der vier Meister der damaligen Zeit. Seine Lehre war in dem damalig traditionalistischen China revolutionär, da sie Neuerungen forderte: „Alte und moderne Zeiten unterscheiden sich. Alte Rezepturen sind nutzlos bei modernen Krankheiten.“ Li Dong Yuan war ein guter Schüler, jedoch nicht gewillt, die Meinung seines Lehrers einfach zu übernehmen. Aber er nahm die Herausforderung an und veränderte das Gedankengebäude der Chinesischen Medizin. Bis in seine Zeit folgten die medizinischen Gelehrten der Lehre von Zhang Zhong-Jing und richteten ihre Aufmerksamkeit hauptsächlich auf das Eindringen der äußeren pathogenen Faktoren, auf die „Infektionskrankheiten“, wie wir heute sagen würden. Li Dong Yuan hatte eine neue Idee. Er richtete seine Aufmerksamkeit auf die „innere Schädigung“. Seiner Meinung nach beginnt eine Erkrankung durch einen Schaden „innen“, was dann der Wurzel der Erkrankung entspricht. Das Eindringen des äußeren pathogenen Faktors ist nur das Symptom, der Zweig. Ist die Wurzel gesund, wird der Zweig gedeihen. Ist der Körper innen gesund, kann von außen kein Angreifer eindringen. Auf dieser Überlegung aufbauend entwickelte Li Dong Yuan seine Theorie, dass Milz und Magen, der Verdauungsapparat, die wichtigsten Organe im Kör- per seien und die Basis aller Funktionen des menschlichen Lebens. Die meisten Gelehrten der Zeit schenkten Milz und Magen keine weitere Aufmerksamkeit. Doch Li Dong Yuan hatte beobachtet, hatte Menschen gesehen und behandelt, die fast verhungert wären und solche, die sich in ihrem Wohlstand überfressen hatten. Seiner Meinung nach besteht Gesundheit, solange Milz und Magen in Harmonie sind. Nun leben wir heute in einer ganz anderen Zeit, wir hier im Westen im Garten Eden. Doch Religion hat für viele Menschen keine Bedeutung mehr, und so isst man hier auch „die verbotenen Früchte“. Essen ist heute bei uns wie Papiergeld. Wenn man Papiergeld in Übermaß, ohne die entsprechenden Goldreserven, drucken lässt, verliert es an Wert. Irgendwann ist es dann nicht einmal mehr das Papier wert, auf dem es gedruckt ist. In größter Not, im Krieg und in der Nachkriegszeit war die größte Sorge, kein Essen zu haben. Diese Generation hat es geschafft, dass wir heute nicht hungern müssen. Sie hat sogar geschafft, dass wir heute Lebensmittel in Hülle und Fülle haben, wie es der Mensch in seiner ganzen Entstehungsgeschichte nie hatte. Und wie ein Bild grau wird, wenn Sie beim Malen alle Farben verwenden, so wird unser Körper schwach, wenn wir das alles hinunterschlucken. In dieser Situation nicht den Überblick zu verlieren und die Spreu vom Weizen der Lebensmittel zu trennen, ist ein Kunststück. Zu wissen, was man heute essen kann und soll, um eine gesunde Mitte zu haben, ist ein Meisterstück. Seit Li Dong Yuan hat sich die Welt sehr verändert, ebenso das, was wir heute als „Lebensmittel“ bezeichnen. Was sich nicht geändert hat sind die Zeichen des Körpers, wenn er nicht in Harmonie ist. Unserem Körper ist es doch vollkommen egal, was es „da draußen“ an Nahrung und Trinken gibt, so lange er sich gut fühlt. Die Kunst wiederum besteht nun darin, die Teile der Nahrung zu identifizieren, die Schuld daran sind, dass er sich nicht gut fühlt und krank wird. Diese „Nahrungsteile“ können sich ändern, so wie sich alles auf dieser Welt ändert. Wenn wir zum Beispiel einen krankmachenden Bestandteil unserer Nahrung identifiziert haben und es konsequent allen erzählen, werden es auch die erfahren, die diese produzieren. Wenn dann keiner mehr diese Nahrung essen will, werden die Produzenten etwas Neues bauen müssen, dass sie uns als „Nahrung“ vorsetzen, die Evolution der Lebensmittelindustrie. Also müssen wir darüber reden. Also muss ich darüber reden, was ich hiermit tue. Medizin ist „ausprobieren und schauen was passiert“. So habe ich es von meinem Vater, dem Internisten, gelernt. So mache ich es bei meinen Patienten, und das seit vielen Jahren. Und die Patienten sagen mir dann, ob es, was auch immer, besser oder schlechter geworden ist. Daraus ziehe ich meine Schlüsse und diese finden Sie in diesem Buch. Die Lebensführung mit Ihrer Ernährung, Ihrer Bewegung, Ihrem Stress und Ihrem Schlaf ist eine Sache, eine andere sind die Medikamente, die man geben kann, um die Sache zu beschleunigen, um schnell aus dem Sumpf herauszukommen, um nicht weiter unterzugehen. Einmal aus dem Sumpf draußen funktioniert Alles hoffentlich wieder ohne Medikamente. Bei Medikamenten gibt es eine klare Vorgabe: „So wenig Kollateralschäden wie möglich!“ Das soll heißen: „So wenig Nebenwirkungen wie möglich!“ Wenn ich Ihnen ein Medikament an- biete, das perfekt wirkt gegen Ihre Erkrankung und dabei gar keine Nebenwirkung hat, haben wir die „eierlegende Wollmilchsau“ gefunden. Wenn Sie dann noch auf Ihre Ernährung achten und die regel- mäßige Bewegung, legt sie wahrscheinlich noch mehr Eier... Dabei sollte Ihnen egal sein, ob dieses Medikament westlich ist oder chinesisch, japanisch, indonesisch, schamanisch oder indianisch. Wenn wir heute schon Zugang zu allem Wissen haben, sollten wir dieses auch nutzen. Meistens ist es so, dass ein westliches Medikament eher mehr Nebenwirkungen hat, dafür aber oft auch gezielter und schneller wirkt, aber leider dann wieder nicht dauerhaft. Darum tun wir „Alternativ- und Komplementärärzte“ uns ja die ganze Arbeit mit „viel denken“ und „viel ausprobieren“ und „viel kombinieren“ überhaupt an. Wenn die Lösung klar am Tisch stehen würde, wäre ich der erste, der sie nimmt (und dann lieber Klavierspielen geht...). Weil dem nicht so ist, habe ich aus meiner Erfahrung der letzten Jahre chinesische Kräutermischungen zusammengestellt, die Sie als so- genannte „W-Mischungen (Weidinger-Mischungen)“ in Apotheken beziehen können. In meinem Buch „die chinesische Hausapotheke“ beschreibe ich Ihnen genau, wie W1 bis W25 anzuwenden sind. Sie finden diese Mischungen auch auf meiner Homepage www.georg-weidinger.com. Klicken Sie in der Oberzeile auf: Buch „chinesische Hausapotheke“. Wenn Sie hinunterscrollen, finden Sie die Mischungen aufgelistet, darunter Tabellen der verwendeten Kräuter, darunter eine Liste der rezeptpflichtigen Kräuter, darunter eine Liste mit „Kräutern und Schwangerschaft“, darunter all jene Apotheken, die bereits die „W-Mischungen“ als Granulat oder Tabletten rezeptfrei heraus- geben. Die Mischungen W1-25 habe ich in dem vorliegenden Buch nicht nochmals genauestens erklärt, sondern verweise auf spezielle Anwendungsmöglichkeiten derselben. Wenn Sie mehr über W1-25 wissen wollen, sehen Sie bitte auf der Homepage nach oder in dem Buch „die chinesische Hausapotheke“. „Der Goldene Weg der Mitte“ hat elf neue W-Mischungen und zehn Mischungen mit westlichen Kräutern. Diese Formeln und ihre wichtigsten Anwendungen finden Sie wiederum auf meiner Homepage www.georgweidinger.com, dies- mal in der Oberzeile unter: Buch „Der Goldene Weg der Mitte“. Prinzipiell brauchen Sie keinerlei Vorkenntnisse der Chinesischen Medizin, um dieses Buch lesen und verstehen zu können. Unser gemeinsamer Weg ist ein langer und bietet viel Zeit, „nebenbei“ wirklich alles zu erklären (was Kennern der Materie gleich die Möglichkeit der Wiederholung bietet). Sie werden an meiner Tendenz, immer wieder Wichtiges zu wiederholen, erkennen, dass ich unterrichte. Mit diesen Wiederholungen gehe ich bestimmt dem einen oder anderen Studenten in den Kursen auf die Nerven, kann dann aber wenigstens sicher sein, dass es alle verstanden und sich gemerkt haben! Zu meiner Schreibweise darf ich meine Patienten zitieren: „Wenn ich ein Buch von Ihnen lese, höre ich Sie reden!“ Ich schreibe so, wie ich mit meinen Patienten rede. So verstehen sie es, ich selbst aber auch. Und immer, wenn mir ein Bild vor Augen gekommen ist, habe ich es gleich gezeichnet. So finden Sie zahlreiche Zeichnungen vor, die dem Verständnis dienlich sein sollen und die Ernsthaftigkeit der Materie ein bisschen entschärfen.

 

So bleibt mir nur noch, Ihnen hiermit mein Buch zu übergeben (es hat mich doch viele Monate begleitet, ebenso wie meine ganze Familie...) und Ihnen viel Freude auf dem goldenen Weg der Mitte zu wünschen! Ich hoffe, ich kann dem Leid dieser Welt nun noch ein wesentlich größeres Schnippchen schlagen...! Viele Erkenntnisse und viel Gesundheit!

 

Ihr
Georg Weidinger

 

Forchtenstein, 5. September 2017